Ökonomie / Ökologie

Unter der Wirtschaftlichkeit eines stabilisierenden Gips- oder Castverbandes versteht man in der Regel den Rollenpreis oder den Stückpreis eines Produktes.
Ein Castverband ist in Deutschland etwa drei mal teurer als der klassische Gipsverband.
Betrachtet man die gesamten Materialkosten der stabilisierenden Verbände innerhalb einer Therapie, überzeugt MOKcast.

MOKcast senkt die Materialkosten innerhalb einer Therapie im Vergleich zur konventionellen Methode um ca. 60% !

Aufgrund dieser wirtschaftlichen Vorteile erscheint eine Einkaufspolitik die nur auf den Listen- oder Rollenpreis gerichtet ist sehr kurzsichtig, da das billige Produkt (Gips) in diesem Fall hohe Folgekosten verursacht. Letztendlich sind die Behandlungskosten entscheidend und nicht die Kosten eines Verbandes.
Da ein "Umgipsen" innerhalb einer Therapie in den meisten Fällen nicht mehr notwendig ist, wirkt sich dieses positiv auf die Behandlungszeit für den Patienten und auf den Arbeitszeitfaktor für den Anwender aus.

MOKcast reduziert den Arbeitsfaktor für den Anwender je nach Diagnose um 50 bis 66% !

Addiert man die Entsorgungskosten für Gips- und Castverbände hinzu, zeigen sich weitere Argumente für eine definitive Castanlage.

MOKcast reduziert die Abfallmenge gegenüber der konventionellen Behandlungsmethode um ca. 80% !

Dies kommt nicht nur der Umwelt zu Gute, sondern senkt ebenfalls die Kosten der Materialentsorgung.
Weiter positive Umweltaspekte liegen im verwendeten Material (Polyester). Da MOKcast mit einer normalen Verbandschere bearbeitet wird, kann auf die Verwendung einer oszillierenden Säge zur Abnahmen des Verbandes verzichtet werden. Seit Jahren stehen die Alveolengängigkeit und die Karzinogenität der beim Sägen entstehen Stäube zur Diskussion. Viele oszillierende Sägen werden deshalb mit einem angebauten Staubsauger, zum Absaugen des Sägestaubes angeboten.

MOKcast reduziert die Anschaffung- und Folgekosten für eine Behandlungsmethode !

Nicht nur die oszillierende Säge kann bei dieser Behandlungsmethode eingespart werden, sondern auch eine Reihe an weiteren Instrumenten, die in der klassischen Gipstechnik benötigt werden, wie z.B. Gipsspreitzer, Rabenschnabel, Gipsmesser, Gipsstanze. Das einzige Instrument das für die MOKcastanlage benötigt wird, ist eine gute Verbandschere.
Die Anschaffung und Wartung eines Gipsabscheidebeckens, zur Verhinderung daß Gips in die Kanalisation eindringt, ist bei der MOKcasttechnik nicht notwendig. Ein normales Waschbecken oder ein Wassereimer genügt hier.
Auch die Reinigung des Gipszimmers und des Inventar braucht bei der Anlage von MOKcast gegenüber der Gipstechnik viel seltener durchgeführt werden. Der Cast schwemmt im Gegensatz zum Gips nicht aus, tropft nicht und entwickelt keine Stäube bei der Verarbeitung die sich auf dem Inventar niederschlagen.

Die Entsorgung der MOKcastverbände geschieht in den meisten Fällen über den normalen Hausmüll !

Der verwendete Polyestercast kann als Hausmüll deponiert oder über die Müllverbrennung entsorgt werden. Dabei verbrennt er im Gegensatz zum Gips oder Glasfasercast vollständig. Bei der Kontamination des Verbandes mit Blut oder anderen evtl. infektiösen Körpersekreten sollte der Verband gesondert der Müllverbrennung zugeführt werden.

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